Skip to main content

Ein Leben für die Familie

Die Familie oder das Rudel ist für einen Hund das Grösste. Leider wird oft vergessen, dass die Familie, in der der Hund lebt, für ihn die Familie und somit das Rudel ist. Somit ist es naheliegend, dass der Hund seine Familie beschützt und seine Aufgaben wahr nimmt sein Rudel zu beschützen.

Die meisten Hundehalter beschäftigen sich täglich mit der Rangordnung eines Hundes, sei dies Zuhause, im Training oder einfach im Alltag. Doch meistens ist dies nur einseitig und dreht sich um die Herrschaft zu Hause. Den natürlichen Instinkten des Hundes wird dabei aber viel zu wenig Beachtung geschenkt und somit geht vielfach verloren, dass ein Hund ein Rudeltier ist und somit seine Familie und sein Rudel beschützt.

Eine grosse Rolle spielt dann noch, welchen Rang der Hund in der Familie einnimmt. Leider ist es oftmals so, dass Hunde in den oberen Rängen zu Hause sind und dies führt automatisch zur einer stärken Verteidigung seiner Familie.

Ein rangniedriger Hund reagiert zurückhaltend und beschützt seine Familie weniger, da aufgrund seiner Natur, er nicht dafür zuständig ist. Ein ranghöherer Hund ist aber aus natürlicher Sicht für die Familie verantwortlich und wird die Familie mit seinem Leben verteidigen.

In privaten Schutzhundeausbildungen werden Hunde meistens nur einseitig trainiert und lernen nur den Angriff auf allfällige Bedroher. Somit erstaunt es nicht, dass immer wieder in den Medien von Zwischenfällen mit Familie oder Nachbarn zu lesen ist.

Der Mensch geht automatisch davon aus, dass Hunde zwischen einem fremden Kind oder einem fremden Menschen unterscheiden können, doch das können sie nicht. Kinder haben zwar bis zu einem gewissen Alter einen sogenannten Welpenschutz, werden aber trotzdem zu Recht gewiesen. Dies kann bereits zu erheblichen Verletzungen des Kindes führen.

Für Hunde ist jeder, welcher sich seiner Familie nähert ein Eindringling und somit eine Bedrohung seiner Familie. Je nach Rasse ist dieser Schutzinstinkt ausgeprägter. Ein Labrador verfügt über kein Distanzverhalten und wird somit alle Menschen freundlich begrüssen. Ein Malinois wird seine Familie ganz klar verteidigen.

Solche Situationen können ganz viele Male gut gehen, sieht der Hund aber eine kleine Schwäche bei seinem Menschen, wird er die Gunst der Stunde genutzt und er verteidigt seine Familie.


Die Natur des Hundes

Die Natur der Hunde kann nicht verändert werden und Menschen müssen diese respektieren und diese in den Alltag miteinbeziehen. Ein Unterdrücken kann mehrere Jahre gut gehen, wird aber früher oder später zu einem Zwischenfall führen.

Daher sind Zwischenfälle mit Hunden, welche jahrelang problemlos in einer Familie gelebt haben und dann auf einmal angreifen, kein Wunder. Hunde übernehmen automatisch die entsprechende Rolle in ihrer Familie, welche sich nach dem Charakter und Wesen richtet. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass wir Menschen kein Fell haben, welches uns von Zurechtweisungen durch Hunde schützt. Gerade bei Kindern ist jeder Kontakt mit den Zähnen eines Hundes gravierend und führen zu massiven Verletzungen.

Dies hat mit einem böswilligen Hund nichts zu tun, sondern ist ein natürliches Verhalten und ist auf den Fehler des Menschen zurückzuführen.

Hunde möchten einfach bei dir sein

Wölfe legen sehr viel auf die Familie und somit das Rudel. Ein gesundes, kräftiges und erfolgreiches Rudel sichert die Zukunft. Gleich verhält es sich bei unseren Hunden. Du und dein Hund bilden eine Familie oder ein Rudel und darin fühlt sich der Hund geborgen und somit zu Hause. Wenn du nicht da bist, fehlt etwas am Rudel und somit möchte dein Hund eigentlich nur bei dir sein.

Das zeigt sich auch im Verhalten des Hundes wenn du ihn alleine lässt. Einem Labrador macht es weniger aus, als einem Wolfshund oder Husky. Diese Rassen sind noch näher beim Wolf und diese zerstören unter Umständen dein Zuhause während du weg bist.

Deinem Hund kannst du dabei keinen Vorwurf machen. Er fühlt sich ausgestossen, alleine gelassen und ohne die Sicherheit des Rudels. Somit reagiert er absolut unsicher.


Besuchen Sie uns

Am Besten lernen Sie uns und unsere Arbeit bei einem persönlichen Besuch kennen. Wir haben dafür spezielle Schnuppertermine, die Ihnen die Möglichkeit dazu bieten. Hundeausbildung ist etwas sehr Persönliches und da muss die Chemie einfach passen.

Sie möchten eine persönliche Betreuung

Kein Problem. Wir bieten auch Einzellektionen an und unsere Kursen finden mit max. 5 Personen statt. Somit haben wir genügend Zeit für jeden einzelnen Teilnehmer.