Ernährungsverhalten ist mehr als wir denken
Ernährungsverhalten befasst sich nicht nur mit der Nahrungsaufnahme, sondern auch mit dem Ganzen rund herum. Dies fängt bei der Jagd an und hört beim Reinigen der Zähne und dem Schlafverhalten auf.
Ernährungsverhalten befasst sich nicht nur mit der Nahrungsaufnahme, sondern hat auch grossen Einfluss auf das Verhalten von Hunden. Wenn das natürliche Ernährungsverhalten gefördert wird, wird der Hund ausgeglichener und ruhiger und vor allem zufriedener. Dies hat aber nichts mit Art und Weise der Nahrung zu tun, sondern nur mit dem richtigen Ablauf. Die meisten Hundehalter stellen dem Hund den Napf hin und damit hat sich das Ganze für sie erledigt. Dabei müssten ganz viele Dinge mitbeachtet werden.


Ernährung ist ein ganzer Prozess
Die Bedeutung der Ernährung für den Hund wird vielfach unterschätzt, denn es ist nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern ein ganzer Prozess.
Klar müssen unsere Hunde nicht mehr selbst jagen, sondern kriegen ihr Futter hingestellt, aber trotzdem ist es hilfreich den ganzen Prozess zu kennen, damit man die Bedeutung verstehen kann.
Das natürliche Ernährungsverhalten

1. Bewegung vor der Fütterung
Die Hunde sollten vor der Fütterung intensiv bewegt werden. Dazu gehört auch, dass die Hunde sich austoben können und somit das natürliche Verhalten beim Jagen verfolgen können. Dies ist nicht nur körperlich sehr wichtig, sondern auch für die Psyche des Hundes von entscheidender Bedeutung.

2. Die Fütterung
Viele Hundehalter machen hier den grossen Fehler, dass sie den Futternapf nachher wieder wegräumen. Egal ob nun noch was im Napf ist oder nicht. In der Natur wäre es so, dass die Beute liegen bleibt, egal ob der Wolf nun noch Hunger hat oder nicht. Daher sollte auch bei der Hundehaltung darauf geachtet werden, dass der Futternapf stehen bleibt und dass immer Nahrung drinnen ist. So kann sich der Hund jederzeit bedienen und es verhindert das Schlingen bei der Nahrungsaufnahme.

3. Kauknochen nach der Fütterung
Wenn Wölfe ihre Beute zerlegen, kommt am Anfang das Fell und dann das Fleisch. Unter dem Fleisch liegen in der Regel die Knochen, diese nutzen die Wölfe um ihre Zähne zu reinigen und um zu entspannen. Da Hunde keine natürliche Beute mit Knochen haben, ist es wichtig, dass der Hund nach der Mahlzeit etwas zu Kauen bekommt. Das kann ein Knochen sein oder einfach was wo er rumbeissen kann. Somit kann der Hund das natürliche Zähneputzen imitieren.
Gleichzeitig wirkt das Ganze entspannend auf unsere Hunde und sie können sich entspannen und werden müde.

4. Verdauung und Entspannung
Du kannst bei jedem Tier beobachten, dass es nach der Nahrungsaufnahme ruhiger wird und sich erst einmal hinlegt und schläft. Egal ob Hunde, Wölfe oder Pferde. Es machen alle das Gleiche und das aus einem guten Grund. Die Jagd nach der Beute und das anschliessende Fressen der Beute ist anstrengend und braucht Kraft. Somit braucht der Wolf nachher seine Ruhe und legt sich hin.
Das machen auch unsere Hunde. Du wirst innert kürzester Zeit sehen, wie zufrieden dein Hund wird und vor allem, dass er ausgeglichener wird. Je nach Hund kann so eine Ruhephase von 1-2 Stunden und mehr dauern.

5. Revierkontrolle
Da der Wolf nun gestärkt und ausgeruht ist, kann er mit dem Ablaufen des Reviers anfangen. Bei unseren Hunden ist es in der Regel die Zeit wo man mit ihm Sport macht, oder an der Erziehung arbeitet oder schlicht und einfach spazieren geht.
Besuchen Sie uns
Am Besten lernen Sie uns und unsere Arbeit bei einem persönlichen Besuch kennen. Wir haben dafür spezielle Schnuppertermine, die Ihnen die Möglichkeit dazu bieten. Hundeausbildung ist etwas sehr Persönliches und da muss die Chemie einfach passen.
Sie möchten eine persönliche Betreuung
Kein Problem. Wir bieten auch Einzellektionen an und unsere Kursen finden mit max. 5 Personen statt. Somit haben wir genügend Zeit für jeden einzelnen Teilnehmer.
